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V O R S T A N D
    
    
    
   
   
   
   
   
   
 
Die Garde
              
Die Garde KG-Närrischer Schornbusch
 

    
    
Unsere Marketenderinnen
und deren edle Musketiere kann man natürlich zum karnevalistischen Höhepunkt von Rheinbach bewundern,
dem Veilchendienstagsumzug.

Die Garde begleitet unsere Majoretten zu ihren Auftritten.

       
   
Unser ganzer Stolz...
 
   
ist unsere Uniform. Neben den Komiteejacken auch eine Gardeuniform einzuführen war die Idee von Hans Voigt und Wolfgang Schons. Im Herbst 1988 wurde die Sache spruchreif.

Bis zur Mitgliederversammlung waren noch rund 4 Monate Zeit, dort sollte ein
Entwurf präsentiert werden, um die Mitglieder von den Plänen überzeugen zu
können. Eigendlich sollte es eine Husarenuniform werden.
Der Vorschlag wurde schnell verworfen, weil Husaren in der Rheinbacher Historie
nicht vorkamen... Es wurden etliche Geschichtsbücher durchforstet und schließlich
einigte man sich auf die Zeit zwischen 1600 und1650.

Wolfgang Schons brachte es zu Papier:
ein Musketier mit Pumphosen,
weiten Stiefeln,
einem Umhang
und dem charakteristischen breitkrempigen Federhut.

Die Farben standen schon fest: schwarz und goldgelb. Im April 1989 überzeugte
man den Vorstand und die Mitglieder in der Versammlung von den Plänen. Sogar
davon, daß jeder, der diese Kleidung tragen wollte, selbst dafür aufkommen muß.  

Nach etlichen Telefonaten, Autofahrten, Fußwegen, Stoffproben, Stiefeltests und Degensuchen stand das Material fest. Auch eine Schneiderin wurde gefunden,
Kathi Pesch, die sich als wahrer Glücksgriff herausstellte.
      
   
      
   

Sie stellte die Schnittmuster her und zauberte binnen weniger Wochen die Uniformen fertig. Im Sommer 1989 war es soweit: die edlen Kleidungsstücke wurden zum RKK Treffen, in Zell an der Mosel, eingeweiht. Die Uniform wäre niemals realisiert worden, wenn damals keiner dem Aufruf gefolgt wäre. Die ersten Uniformträger waren: Willi Manns, Karl Himmes, Irmtraud Schons, Hans Voigt und Wolfgang Schons. Somit ist die Uniform heute zum festen Bestandteil des Rheinbacher Karnevals geworden.

Anziehen! Ein Auftritt...

... oder: Wer ein schöner Musketier sein will, der muß leiden!

wie praktisch ist eine Uniform und wie unkompliziert ist das Ankleiden...

  1. Unter der Uniform wird es warm! Aufgestanden und einen flüchtigen Blick auf den Terminplaner - aha, ein Auftritt und dann noch so früh. - Unterwäsche kann sein, muß aber nicht. - Blick aus dem Fenster - bleibt das Wetter auch so?! Ok, heute mal die kurze Unterwäsche.
  2. Klamotten suchen (wo sind die Handschuhe?) - Überall in der Wohnung oder im Haus sind Teile der Uniform versteckt.
  3. Die Hose (kein Problem) - Man muß nur den Nippel durch die Lasche ziehen, leichter gesagt als getan. - Möglichst beim Einstieg den Gummisteg treffen und mitnehmen.
  4. Das Hemd (wenn es denn gebügelt ist) - Hineingeschlüpft und irgendwie sehen, daß die Masse Stoff in die Hose paßt. - Wenn die Hose dann noch zugeht, hat man schon die "halbe Miete".
  5. Der Uniformrock (kann mal einer helfen???) - Hier zeigt sich der schon erfahrene Schornbusch Gardist (Wo ist jetzt wieder der Hemdkragen hin?) - Zunächst nach vorne gebeugt und den Kragen hinter die Ohren geklemmt. - In dieser Stellung wird der Uniformrock übergestreift, wobei darauf zu achten ist, daß die Hemdärmel mitgenommen werden, wenn auf spätere Suchaktionen verzichtet werden soll. - Aufrichten nicht vergessen. Knöpfe in der richtigen Reihenfolge zumachen, von oben nach unten (wo ist dein Häkchen...?)
  6. Die Scherpe (oder auch Bauchweggürtel genannt) - Richtige Seite nach oben (welches ist denn die richtige Seite? Wird der Klettverschluß halten? Es knirscht schon so verdächtig...)  Scherpe richtig umgebunden, müssen noch die Scherpenenden unter der Scherpe hindurch, am Bauch vorbei und wieder über die Scherpe gelegt werden (bei ungeübten Schornbuschs geht die Scherpe hier wieder auf).
  7. Der Orden (Das Erkennungszeichen eines Karnevalisten) - wir reden hier über das lästige Ding, das bei jeglichen Bewegungen unkontrolliert herumbaumelt. - Der Orden kommt unter den Kragen des Hemdes über den Uniformrock, um den Hals, wo er mittels Klettverschluß halten muß.
  8. Die Bandolere (Ohren aufgepaßt) - Um vielleicht den Bauch noch etwas zu dekorieren, wird die Bandolere angelegt. Hier ist es nicht ratsam die Bandolere vor dem Spiegel anzuziehen, ihr wißt schon - seitenverkehrt und so...
  9. Der Hut (raus aus der gelb-blauen Diskountertüte...rumsbums 20 cm größer!) Irgendwo auf dem Kleiderschrank, in einer großen Plastiktüte versteckt, liegt dieses Monstrum von einem Hut (wo sollte man ihn auch anders lagern?) - Er hat aber auch seine Vorteile: welcher Hut sorgt schon dafür, daß auch bei starken Regengüssen die Schultern trocken bleiben???
  10. Der Degen (wer hat den Längsten?)  - Es kann zwar keiner damit richtig umgehen, aber er ist der Stolz eines jeden Gardisten. - Dieser wird nun in die Bandolere eingehängt, wobei die Gardisten sich nie einig sind, in welche Öse er jetzt kommt.
  11. Die Stiefel (Aua! Den Schuhspanner sollte man vorher schon rausnehmen) - Wehe, man muß noch mal mit Schuhcreme ran (denkt an die weißen Hemdärmelstulpen) - Es gibt Schornbuschs, die verbrauchen pro Session 1 Tube Schuhcreme, oder auch nicht.
  12. Der Umhang  - auf welche Schulterseite gehört er denn jetzt? - beim Zuknoten möglichst sich nicht selber fesseln. 
 
Und hat der Gardist es dann endlich geschafft,
steht er vor dem Spiegel in voller Pracht
und gerade will sein Werk er loben,
macht es PLÖPP, ein Knopf fällt zu Boden.
"Wo kommt der her? Jetzt bloß nicht fluchen,
wir wünschen alle viel Spaß beim Suchen!!!"

       
 
    
    
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